„Der Zahnersatz stellt eine dauerhafte Alternative dar und erfüllt die hohen Ansprüche von Zahnästhetik und Funktionalität.“
Ein herzhaftes Lachen, der berühmte Biss in den Apfel und auch optische Gründe sprechen eindeutig für Implantate als optimale Versorgung für den Ersatz eines natürlichen Zahns. Darüber hinaus tragen sie entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Das Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die in die Lücke eines verloren gegangenen Zahnes eingesetzt wird und das Gebiss funktional wie ästhetisch vervollständigt. Der Implantat getragene Zahnersatz stellt eine dauerhafte Alternative zu einer herkömmlichen Brückenversorgung oder Prothese dar und erfüllt die hohen Ansprüche von Zahnästhetik und Funktionalität. Statische Probleme werden durch meine funktionsdiagnostische Spezialisierung ausgeglichen und natürliche Zähne werden entlastet.
Um die Langlebigkeit Ihres Implantats zu gewährleisten, ist die regelmäßige, professionelle Zahnreinigung sehr wichtig. Gerne kläre ich Sie in einem Erstgespräch über die Art und Dauer dieser Behandlung auf und berate Sie unverbindlich.
Voraussetzungen für ein Implantat
Vor der Planung steht eine Untersuchung des Kieferknochens und des Zahnfleisches. Entscheidend sind ausreichend Knochen an der richtigen Stelle, gesundes Gewebe rund um die Nachbarzähne und eine gute häusliche Pflege. Auch allgemeine Erkrankungen und regelmäßig eingenommene Medikamente spielen eine Rolle – bringen Sie Ihren Medikamentenplan deshalb bitte zum Beratungstermin mit.
Ablauf und Zeitplan
Nach der Planung anhand von Röntgen- oder 3D-Aufnahmen wird das Implantat in einem meist ambulanten Eingriff unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Danach folgt eine Einheilphase, in der der Knochen mit der Implantatoberfläche eine feste Verbindung eingeht; ihre Dauer hängt vom Befund und vom Kieferabschnitt ab. Erst anschließend wird der sichtbare Zahnersatz angefertigt und befestigt. Für die Übergangszeit lässt sich in der Regel eine provisorische Versorgung vorsehen.
Nach dem Eingriff
In den ersten Tagen sind Schwellung und ein Spannungsgefühl möglich. Schonung, Kühlung und weiche Kost erleichtern diese Phase; wir besprechen mit Ihnen, worauf Sie achten sollten und wann eine Kontrolle sinnvoll ist. Auf das Rauchen sollten Sie in dieser Zeit verzichten, weil es die Wundheilung beeinträchtigt.
Wenn Knochen fehlt
Ist nach längerem Zahnverlust zu wenig Knochen vorhanden, kommen aufbauende Maßnahmen infrage – je nach Ausgangslage im selben Eingriff oder als eigener Schritt davor. Ob und in welchem Umfang das nötig ist, zeigt die Voruntersuchung. Manchmal ist eine Brücke oder eine herausnehmbare Lösung der passendere Weg; wir stellen Ihnen die Alternativen gegenüber.
Haltbarkeit hängt an der Nachsorge
Das Gewebe um ein Implantat kann sich entzünden, ähnlich wie bei einer Parodontitis am natürlichen Zahn. Regelmäßige Kontrollen und Termine zur Prophylaxe sind deshalb kein Zusatz, sondern Teil der Versorgung. Bestehende Zahnfleischprobleme werden vorab behandelt – siehe Parodontologie.
Kostenplan vor Behandlungsbeginn
Vor dem ersten Behandlungsschritt erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. Darin stehen die geplanten Leistungen und der voraussichtliche Eigenanteil. Termine und Rückfragen klären Sie über die Seite Kontakt.
