Parodontologie

„Ein Krankheitsbild, von dem sehr viele Menschen betroffen sind, ist die Parodontitis.“

Ein Krankheitsbild, von dem sehr viele Menschen betroffen sind, ist die Parodontitis. Tiefe Zahnfleischtaschen, entzündetes, rotes und geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten und eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit sind Anzeichen dafür. Sogar Herz- und Gefäßerkrankungen, Diabetes oder Schlaganfall werden mit Parodontitis in Verbindung gebracht. Bleibt die Parodontitis unbehandelt, bildet sich das Zahnfleisch immer weiter zurück und der Zahnverlust droht. Um dies zu verhindern, sind eine frühzeitige Diagnostik und die richtige Behandlung entscheidend zur die Vorbeugung weiterer Zahnfleischschädigungen.

Gerne berate ich Sie in unsere Zahnarztpraxis umfassend und gebe Ihnen Tipps rund um Mundhygiene, Prophylaxe, Ernährung und die verschiedenen Therapieformen.

Wie eine Parodontitis festgestellt wird

Am Anfang steht ein Parodontalstatus. Mit einer feinen Sonde wird an jedem Zahn die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen und festgehalten, ob das Zahnfleisch dabei blutet. Röntgenaufnahmen zeigen ergänzend, wie weit sich der Knochen zurückgebildet hat. Aus beidem ergibt sich ein Bild davon, wie ausgeprägt die Erkrankung ist und welches Vorgehen infrage kommt.

Der Ablauf der Behandlung

Vor der eigentlichen Therapie stehen eine gründliche Reinigung und eine Anleitung zur häuslichen Pflege – ohne sie lässt sich ein Ergebnis nur schwer halten. Anschließend werden die Wurzeloberflächen unter örtlicher Betäubung von harten und weichen Belägen befreit. Nach einigen Wochen wird nachgemessen. Bleiben einzelne Stellen auffällig, besprechen wir weiterführende Schritte.

Die Nachsorge entscheidet über den Verlauf

Eine Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Nach der Behandlung folgt deshalb eine strukturierte Nachsorge in individuell festgelegten Abständen, bei der Taschentiefen kontrolliert und die Zähne erneut gereinigt werden. Unter welchen Voraussetzungen die gesetzliche Krankenkasse die unterstützende Parodontitistherapie übernimmt, klären wir mit Ihnen, bevor eine Behandlung beginnt.

Was Sie selbst beitragen können

Die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume, der Verzicht auf das Rauchen und eine gut eingestellte Blutzuckerlage bei Diabetes wirken sich auf den Verlauf aus. Regelmäßige Termine zur Prophylaxe unterstützen das Behandlungsergebnis. Sprechen Sie uns an, wenn Ihnen die Reinigung einzelner Stellen schwerfällt – oft liegt es an der Größe der Interdentalbürste.

Zahnhalteapparat, Biss und Kiefergelenk

Verliert ein Zahn an Halt, verändert sich auch die Belastung beim Kauen, und einzelne Zähne tragen mehr als vorgesehen. Weil unsere Praxis zugleich CMD-Fachzentrum ist, beziehen wir Biss und Kiefergelenk in die Planung mit ein. Steht später Zahnersatz an, greifen die Befunde aus der Funktionsdiagnostik unmittelbar ineinander.